Praxisinformation

Das System der Grundregulation nach Pischinger

 

Das Grundregulationssystem wurde erstmals von Pischinger beschrieben und stellt die Basis für das Grundverständnis einer ganzheitlichen bzw. regulativen Medizin dar.
Das Grundsystem ist der integrative Faktor, durch den vordergründig unterschiedliche Methoden wie die Neuraltherapie, die Akupunktur, die Homöopathie, die Homotoxinlehre nach Reckeweg, die Bioelektronik nach Vincent, die Elektroakupunktur nach Voll bis hin zur Kneipp´schen Therapie eine gemeinsame theoretische und funktionelle Basis bekommen.
Nicht die Zelle und die Virchow´sche Zellularpathologie der etablierten Medizin stehen im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern das humoralpathologisch orientierte Geschehen im Grundsystem. Dieses durchzieht den ganzen Körper ohne jegliche Grenze.
Hier im Extrazellulärraum laufen sämtliche Stoffwechselvorgänge zwischen Kapillare und Zelle ab. Hier enden steuernde vegetative Nervenfasern.
Hier findet für die Zelle Versorgung und Entsorgung statt, hier entspringt das Lymphsystem.
Die Fibrozyten im mesenchymalen Bindegewebe generieren als Fibroblasten die Grundsubstanz und die als Molekularsieb fungierenden Faserstrukturen.
Hier findet im wesentlichen die Homöostase - die Stabilisierung - des Milieus statt.
Auf das Milieu einwirkende irritative Noxen werden hier durch die energetische Eigenleistung der Bindegewebszellen kompensiert.
Dabei ist es unerheblich, ob die irritative Noxe mechanisch, chemisch, toxisch oder elektrisch ist.
Durch die irritative Noxe wird die Grundsubstanz in ihrem Sol- / Gel Zustand verändert. Bei weiterer Steigerung der Störung kommt es zur Zell-Nekrose. Kann die energetische Eigenleistung der Bindegewebszelle die Störung nicht kompensieren kommt es zur Aktivierung der leukozytären granulozytären Phase.
Diese entzündliche Reaktion des Körpers hat die Aufgabe, großmolekulare Noxen durch oxidative Prozesse zu desaggregieren und dadurch löslich bzw. lymphatisch transportfähig zu machen.
Diese großmolekularen Bestandteile können exogene Strukturen sein. wie z.B. Bakterien oder Reste einer Zellnekrose.
Es können aber auch großmolekulare kolloidale Substanzen sein, die aus der Grundsubstanz ausgefällt wurden.