Praxisinformation
Ever young - Illusion oder Chance?
Jugend steht für Gesundheit, Schönheit, Wohlbefinden.
Ewige Jugend ist ein Wunschtraum, seit es Menschen gibt.
Aber Jugend ist keine Frage des Alters.
Was ist es nun, was uns älter macht, als es in unserem Paß steht? Was ist es, das uns in jungen Jahren schon alt aussehen läßt, was uns erfolgreiche und engagierte Zeitgenossen in der Blüte der Jahre unfair ein Bein stellt und uns aufs Krankenlager wirft oder sogar einen Logenplatz zur Betrachtung der Radieschen von unten beschert.
Viel von dem - wenn nicht das meiste - , was uns widerfährt, haben wir selbst zu verantworten.
Niemand zwingt uns zu falscher Ernährung, zu Bewegungsmangel, zu ungebremstem Streß, Risikosportarten wie Dauerrauchen, Kampftrinken, Wettessen, Wampeschleppen und Titelkämpfen im Dauersonnenbaden, zu chronischen Erkrankungen wie hohem Blutdruck und Cholesterin, zu Gicht, Diabetes und entgleisten Laborwerten.
Viele Krankheiten lassen sich eindeutig auf mangelnde Pflege des größten Schatzes herbeiführen, der eigenen
Gesundheit.
Wir haben sie zu 100% bekommen, der eine mehr, der andere weniger. Aber bis zu unserem Lebensende haben viele
sie schon vergeudet, die einen früher, die anderen später.
Wenn 70% der Gesundheit verloren ist kommt der Arzt ins Spiel. Der soll dann alles wieder heil machen.
Die ersten Anzeichen der Katastrophe wurden tunlichst übersehen, das Zwicken hier, die Schlafstörung und die fehelende Lebensfreude dort, die beginnende Kurzluftigkeit beim Weg heraus aus der Tiefgarage. Man wird halt nicht jünger.
Jetzt, wenn bereits unübersehbaren Probleme bestehen, soll der Doktor alles komplett wieder ins Lot bringen, den Fehler finden und beheben - wenn es geht aber ohne den Patienten unnötig zu behelligen.
Dank unserer hervorragenden Fortschritte in der Medizin ist fast für jedes Zipperlein ein Kraut gefunden, die
Menschen werden immer älter - zusammen mit ihren Krankheiten. Die moderne Medizin beschränkt sich darauf,
Machbares in die Tat umzusetzen, d.h. es werden Mittel verschrieben und Therapien angesetzt, die an den
Symptomen herum kurieren. Der Erfolg der Therapie wird an Laborparametern festgemacht, an Hand von
2-Jahres-Überlebensraten gefeiert. Obwohl sich Patienten der klassischen Medizin stets beschweren, stets nur
Pillen schlucken zu müssen, sind sie nicht bereit, wesentliche Dinge in ihrem Leben zu ändern.
Rückenschmerzen werden lieber mit Massagen als mit harter Rückenschule behandelt.
Der Patient in einer naturheilkundlich orientierten Praxis hat es da schon schwerer, er ist vielmehr in die therapeutischen Bemühungen involviert.
Die Therapien hier sind viel mehr daran orientiert, Selbstheilungskräfte zu wecken und Ursachen der
Krankheiten zu behandeln. Ohne aktive Mithilfe des Patienten geht garnichts.
Aber auch hier - wenngleich viel weniger passiv - erwartet der Patient Hilfe.
Naturheilkundliche Checks ermöglichen es bereits viel früher, Störungen der Gesundheit zu erkennen, bevor sie
eintreten.
Leider scheitern viele gutgemeinte Ratschläge am mangelnden Leidensdruck des Patienten, der sich über kurz
oder lang in Form von Beschwerden oder Erkrankungen einstellt.
Somit vereinen sich die scheinbar gegensätzlichen medizinischen Schulen wieder in der Bequemlichkeit des Patienten ohne Leidensdruck, der drohende Zeichen einer schwindenden Gesundheit ignoriert.
Und wieder stellt sich die Frage:
Wer zwingt uns dazu auf Zeichen schwindender Gesundheit zu warten?
Warum wird nicht mehr Engagement darauf verwendet, die Gesundhehit zu erhalten oder wieder zu steigern?
Jeder Kampfdackel-Besitzer weiß, daß es Waldi gut geht, wenn er sich genügend bewegt und nicht gemästet wird.
Der schwer schnaufende Waldi mit der Siluette einer Blutwurst erfüllt dagegen weder gängige
Schönheitskriterien noch zeigt die geistige und körperliche Agilität als Zeichen springlebendige Lebensfreude.
Dem dazu gehörigen Frauchen/Herrchen im Partnerlook ermöglicht dieser Umstand allerding, mit Waldi Schritt zu
halten.
Jedem ist es klar, doch der Mensch setzt sich Kraft seines Geistes über diese banalen Erkenntnisse hinweg.
Mens sana in corpore sano - das wußten schon die Römer - seit 2000 Jahren bekannt.
Der erste Faktor ist gesunde Ernährung.
Der Schlüssel zur Gesundheit liegt in ausreichender, regelmäßiger Bewegung und in einer gesunden Ernährung.
Eine gesunde Ernährung sollte ausgewogen, vielseitig und naturrein sein, schonend und schmackhaft zubereitet werden und sich sich auf 3-5 Mahlzeiten verteilen.
Bekanntes Beispiel für eine ausgewogene Ernährung bietet die sog. Ernährungspyramide. Die Basis der Ernährung
bilden ballaststoffreiche Kohlenhydrate wie Kartoffel, Getreide oder Vollkornprodukte.
Ergänzt werden diese durch Gemüse Hülsenfrüchte und Obst.
Durch die pflanzlichen Nahrungsmittel werden ca. 60% der Ernährung abgedeckt.
Ca. 10% werden durch Milchprodukte, Fisch, Fleisch und Eier abgedeckt.
Ca. 30% werden abgedeckt durch Fette und Öle, wobei den Fetten pflanzlicher Herkunft wegen ihrem hohen Anteil
ungesättigter Fettsäuren der Vorzug gegeben werden sollte.
Gemieden werden sollten Zucker und Weißmehle.
Gemieden werden sollen auch Farbstoffe, Süßstoffe, Kaffee und Alkohol.
Die Lebensmittel sollten naturgemäß entstanden, transportiert und gelagert sein.
Dies schließt aus Batterie-Eier, Valium-Schweine, Hydrokultur-Tomaten, haltbar gamma-bestrahltes Gemüse - also
im wesentlichen Billigfutter.
Durch die Auslaugung und übertriebenen ertragsorientierten Düngung der Böden gelangen viel zu wenig Vitamine
und Spurenelemente in die Lebensmittel.
So sank der Gehalt an Vitamin C in Äpfeln von 1985 - 1996 auf ein Fünftel, der Mangel an Selen und Magnesium
ist sprichwörtlich geworden.
Selbst bei noch so ausgewogener Ernährung ist es kaum mehr möglich, den Bedarf an essentiellen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu decken, insbesondere bei erhöhtem Verbrauch wie Infekte, Streß, Umweltbelastungen und chronischen Erkrankungen u.s.w. Es kommt zu einem schleichenden Mangel, der sich in den verschiedensten Symptomen widerspiegelt bis hin zur Depression, funktionellen Herzbeschwerden, vegetativen Störungen oder chronischer Abgeschlagenheit.
Ok - Sie essen schon gesundheitsbewußt.
Essen Sie auch wirklich das was Sie glauben und daher gekauft haben oder ist es nicht doch die über EG-Grenzen
transportierte Plastiktomate aus Griechenland mit holländischem Akzent?
Ergänzung der täglichen Ernährung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ist Ziel der Orthomolekularmedizin, sei es prophylaktisch oder therapeutisch.
Der zweite Faktor ist ausreichende Bewegung.
Der Mensch wurde von der Evolution als Laufwesen in afrikanischen Savannen konzipiert. Sein ganzer Stoffwechsel und seine ganze Anatomie sind darauf ausgerichtet.
Er ist das Wesen, das am schnellsten laufen und schwimmen und klettern und graben und denken kann und dazu
noch die beste Feinmotorik besitzt und auch noch Erfahrungen seinen Nachkommen nahezu unbegrenzt weitergeben
kann.
Durch Hilfsmittel und Erfindungen konnte er sich das Leben maximal erleichtern, bis er sich von seinem
Ursprung so gründlich gelöst hatte, daß die meisten von uns die Wurzeln nicht einmal mehr erkennen können.
Alle damals sinnvollen Mechanismen laufen heute ins Leere.
Um für die stundenlange Verfolgung von Gnus oder lange Wanderungen zum nächsten Wasserloch genügend Energie zu haben brauchte der Urmensch leicht verfügbare Energiespeicher, die bei wenig Platzbedarf auch wenig Gewicht hatten, die er sich in den kurzen Ruhephasen anlegen konnte. Die Fette.
Die Begeisterung, die viele Mitmenschen beim Anblick von Schinkenspeck und Schweinshaxe befällt stammt aus dieser Zeit, da der Verzehr solcher Nahrungsmittel einen Überlebensvorteil der ganzen Sippe bedeutete.
Werden diese Fettdepots nicht regelmäßig durch Aktivität von der Muskulatur geräumt lagern sie sich an, ungenutzte Muskulatur degeneriert und verschwindet. Der Körper verlernt darüber hinaus die Direktverbrennung von Fett in der Muskulatur. Die Verbrennung von Zuckern geht schneller und einfacher.
Das Unglück in Form von wachsender Verfettung nimmt seinen Lauf. Wir versulzen in Geist, Seele und Körper. Wir werden träge, auch in den Gedanken.
Gleiches gilt für die Alarmfunktionen, deren Sinn es war, schnellst möglich maximale Energie für kurze Höchstleistung verfügbar zu machen, z.B. für den rettenden Sprung auf den Baum, rasche Flucht oder den Kampf auf Leben oder Tod. Das Stichwort heißt Adreanlin.
Im Büro ist der blitzschnelle Angriff auf den Mitbewerber vor dem Kaffee-Automaten nicht mehr mit Selektionsvorteilen verbunden..
Das Alarmhormon Adrenalin und die von ihm freigesetzten Stoffe werden nicht durch körperliche Aktivität abgebaut und die aufgeheizten Körperreaktionen verpuffen nutzlos.
Bei seinem Auto würde niemand den Motor ständig im Leerlauf bis zum Einschreiten des Drehzahlbegrenzers beanspruchen, den es beim Menschen noch nicht einmal gibt.
Wie kann man den Problemen entgegentreten, die sich aus der Kluft zwischen unserem bequemen Leben und dem auf Überlebenskampf ausgerichteten genetischen Erbe schließen.
Ganz einfach:
Laßt uns täglich ein Gnu jagen, aber nur einmal in der Woche erlegen.
Wenigstens 3x in der Woche für wenigstens 30 Minuten solten wir unserem genetischen Erbe rechnung tragen. Laufsport kommt dem am nächsten. Beim Laufen werden ca. 70% unserer Muskulatur beansprucht. Neben dem Aufbau von Muskulatur wird auch der Prozentsatz fettverbrennender Enzyme gesteigert.
In unserer Gesellschaft geschieht alles leistungsorientiert. Alle setzen viel zu hohe Ansprüche. Im Beruf wie im Sport: Raubbau.
Fettverbrennung findet in einem Leistungsspektrum statt , das in unserer leistungsorientierten Gesellschaft wenig Akzeptenz findet, nämlich bei ca. 60% der max Herzfrequenz.
Wenn ihre Nachbarn lachen oder Sie von allen anderen Joggern überholt werden, dann liegen Sie richtig.
Das Gnu wird ja auch nicht überrundet.
Der Grad zwischen fettverbrennender entschlackender Belastung, Herz-Kreislauf-Training und unsinniger Belastung ohne Effekt ist schmal.
Zurück zu ever young.
Für unsere Gesundheit Schönheit und Wohlbefinden ist eine gute Ernährung und regelmäßige Bewegung unablässig.
Ergänzt durch die richtige Pflege und Produkte zum Ausgleich von Defiziten steht dem Glück nichts mehr im
Wege.
Entspannungstechniken helfen Ihnen zu einem ausgeglichenen Leben.
Fragen Sie Ihren Arzt, wie sie das Motto ever young umsetzen können.
Fragen Sie ihn nach Untersuchungen, wie Sie ernährungsbedingte Defizite erkennen können, wie Sie den Grad Ihrer Versulzung erkennen und was Sie dagegen tun können.
Machen Sie einen Ausflug in Ihren Körper - es wird nichts mehr sein wie früher.